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Ausgezeichnet mit dem Siegel "Unternehmen der Zukunft"

Kommunikation

Alltagsintegrierte Sprachbildung mit einfachen Gebärden

Lies hier Vivian Königs neuesten Fachartikel zum Einsatz von Kindergebärden in Krippe, Kita und Tagesbetreuung, der im Mai im Wissensmagazin der Pädiko-Akademie erschienen ist. Du erfährst, wie wir mit Kindern durch eine gemeinsame Kommunikation leichter in Beziehung treten können, wie Babyzeichen und Handgesten Sicherheit und Orientierung vermitteln in einem neuem Umfeld, das Lernen mit vielen Sinnen fördern, die Sprach- und Persönlichkeitsentwicklung positiv beeinflussen und bei Mehrsprachigkeit unterstützen. Auch die Vorteile für den Kita-Alltag und Möglichkeiten zur alltagsintegrierten Sprachbildung mit den Gebärden der Zwergensprache werden praxisnah veranschaulicht.

Hier geht es zur Onlineversion des Artikels:

Artikel "Sprachbildung mit Gebärden"

 

Autorin: Vivian König, Gründerin und Geschäftsführerin der Zwergensprache GmbH, Ausbilderin für Babyzeichensprache und Dunstan Babysprache, Autorin, Leipzig

Apfelkekse & Babyzeichensprache

Kinder lernen durch Nachahmung, Erkunden, Erforschen und Ausprobieren. Je positiver die Ergebnisse für das Kind ausfallen, um so motivierter ist das Kind, Neues dazuzulernen.
Aber was haben nun Äpfel und Kekse mit der Babyzeichensprache zu tun?

Als Ernährungstrainerin und Referentin für Generationenfragen konnte ich bereits häufig beobachten, wie sehr Kinder es lieben (speziell bei Ernährungsthemen) von den Großeltern zu lernen. Und Kinder lieben es auch, mit ihren Großeltern gemeinsam aktiv zu sein, möglichst mit Aufgaben, die sie zuhause seltener erleben. Gemeinsam gesunde Kekse zu backen bietet sich hier sehr gut an.

Übrigens helfen Kinder bereits mit einfachen Handgriffen gerne in der Küche mit. Auch wenn sie noch sehr jung sind und vielleicht eben erst selbstständig stehen / gehen gelernt haben, können sie schon mit einfachen Handgriffen helfen. Ein leichtes und gesundes Rezept folgt nachstehend. Und freilich gibt es bei gemeinsamen Backen auch die Möglichkeit enorm viele Babygebärden zu üben, wie in unserem Beispiel:  Apfel, Karotte, Kekse, Essen, bitte & danke, uvm.

Auf diese Art lernt das Kind die Handzeichen passend einzusetzen, und zeitgleich werden mithilfe des Kindes köstliche zuckerfreie Kekse zubereitet, die nach dem Auskühlen gemeinsam gekostet werden. Viel Freude beim gemeinsamen Backen und gesundem Naschen wünscht Christine!

Zutaten:
150g  Apfelmus
50g   Karottenmus
10 EL Haferflocken, zart
1 TL    Mandelmus (nach Belieben)

Zubereitung:
Das Apfelmus mit dem Karottenmus gut verrühren und etwa 8 EL der Haferflocken zugeben. Die Masse für einige Minuten quellen lassen und anschließend mit einem Stabmixer pürieren. Nun die restlichen Haferflocken, und nach Belieben das Mandelmus, einrühren.
Mit einem Löffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech klecksen, leicht flachdrücken und im vorgeizten Backrohr für ca. 20 – 25 Minuten bei 160° C eher hell backen.
Nach dem Auskühlen gemeinsam kosten.
Du siehst… Babyzeichen können in fast allen Alltagsbereichen eingesetzt werden.

 

Autorin: Christine Schwarzenberger,Kursleitung für Zwergensprache Babyzeichen und Dunstan Babylaute in der Steiermark (Österreich), Ernährungstrainerin, LIMA-Trainerin (=Lebensqualität im Alter), Eltern-Kind Spielgruppenleiterin, Gedächtnistrainerin, Referentin für Generationenfragen, merkima Demenzbotschafterin

Artikel im Magazin UNERZOGEN

Für die Ausgabe 1/2022 des Eltern-Magazins "Unerzogen" durfte ich einen Artikel zur Kommunikation mit Babys schreiben. Darin erfahrt Ihr mehr über die reflexbasierten Dunstan Bedürfnislaute, die alle Neugeborenen in den ersten Lebensmonaten verwenden, als auch über die spielerische Kommunikation mit Hilfe von Babyzeichen und Gebärden für Kinder zwischen einem halben Jahr bis ins Kindergartenalter hinein.
Er heißt "Zeig´s mir! - durch Handzeichen mit dem Baby sprechen".

Ihr findet das aktuelle Heft online hier: 
https://www.unerzogen-magazin.de/artikel/?articleID=897

 aktuelles Heft online anschauen 

Außerdem ist für Schwangere ein spannender Bericht zum Thema Haptonomie - „Kommunikation mit dem Ungeborenen“ drinnen, für ältere Kids ein weiterer zur "Kommunikation als Werkzeug beim Lernen" und vieles mehr. Viel Spaß beim Lesen!

Autorin: Vivian König, Zwergensprache Gründerin und Ausbilderin, Länderleitung Deutschland, Autorin, Leipzig, lizenzierte Dunstan Babysprache Ausbilderin und Länderleiterin für D, AT und CH der Dunstan PTY Ltd. Australien

Babyzeichen-Schnuppervorträge in Erzieherausbildung

Die Zwergensprache hatte im Januar die Gelegenheit ein paar Schnuppervorträge an der Aliceschule in Gießen – Fachschule für Sozialwesen - zu gestalten. In der Erzieherausbildung haben die angehenden Erzieher:innen in den verschiedenen Bereichen ihrer pädagogischen Möglichkeiten schon das ein oder andere Mal die Gelegenheit gehabt, mit Gebärden in Berührung zu kommen. Die einen im Krippenalltag oder im Kindergarten mit Flüchtlingskindern und bilingualen Kindern, die anderen in Werkstätten oder an Förderschulen. Das hat bei den jungen Erzieher:innen die Neugier geweckt. Unterstützt von einer engagierten Lehrerin aus dem Fachbereich Sozialpädagogik, wurde eine Kollegin aus dem Hessen-Team der Zwergensprache gebeten, eine Einheit zu dem Thema der präverbalen Gebärden zu gestalten. Da wir uns im Zwergensprache immer freuen, wenn wir unser Wissen und unsere Freude an der Kommunikation mit den Kleinsten teilen können, wurde die Zwergensprache tatsächlich in Gießen vorgestellt und alle hatten großen Spaß daran, ihr eigenes Wissen mit den neuen Informationen zu bündeln und etliche Zeichen z.B. beim Lesen von Bilderbüchern auch gleich gemeinsam auszuprobieren.

 

Autorin: Marina May, Zwergensprache Kursleiterin in Marburg und Gießen, Tagespflegeperson, Gebietsleiterin für Hessen und Rheinland-Pfalz

Babyzeichensprache in der Sprachtherapie

Die Zwergensprache ist nicht nur für Kinder mit einer regulär ablaufenden Sprachentwicklung geeignet. In meiner Arbeit als Sprachtherapeutin in einer logopädischen Praxis im Süden von Ingolstadt, komme ich häufig in Kontakt mit Kindern, welche eine verzögerte Sprachentwicklung haben. Bei denjenigen Kindern, welche erst spät, also nach dem 2. Geburtstag und später beginnen zu sprechen, ist es interessant zu beobachten, dass sie sich selbst eigene Handzeichen ausgedacht haben, um sich besser verständlich zu machen.

In der Therapie der sogenannten Late Talker, verwende ich zum Wortschatzaufbau häufig Gebärden. Die Kinder nehmen diese in der Regel schnell auf und setzen sie in der Kommunikation mit mir und ihren Bezugspersonen ein und beginnen darüber die einzelnen Wörter zu sprechen.

Viel wichtiger als der eigentliche Zeicheneinsatz ist für mich jedoch, dass die Kinder viel schneller Kontakt zu mir finden und mich deutlich besser verstehen. Dies gilt insbesondere für Kinder, die mehrsprachig aufwachsen. Ich liebe es, die Babyzeichensprache nicht nur zu Hause mit meinen Kindern und in meinen Kursen einsetzen zu können, sondern auch in der Sprachtherapie nachhaltig davon zu profitieren.

 

Autorin: Carolin Pfitzner, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Ingolstadt, akad. Sprachtherapeutin, Kindheitspädagogin

Begeisterte Uroma

Eine 86-jährige Uroma erzählte mir freudig und aufgeregt: „Stell dir vor, meine kleine Urenkelin spricht jetzt „deine“ Sprache und hat mir eine Blume gebracht und dazu immer so die Hand geöffnet. Ich verstehe schon einiges davon, aber ich muss mir auch noch mehr von den Zeichen, die sie macht, zeigen lassen.“

Ich bin selbst so berührt von diesem schönen Bericht und staune über die generationsübergreifende Kommunikation.

Hast du die Zwergensprachemit ihren Gebärden auch schon ausprobiert und erlebt? Es lohnt sich.

Nach den Sommerferien starten neue Babyzeichen Eltern-Kind-Kurse und Workshops.

Hier findest du deine regionale Kursleitung:

Zwergensprache Kursstandorte finden

 

Autorin: Katharina Morgenstern, Dipl.-Heilpädagogin (FH) und Zwergensprache-Kursleiterin, Regionalleiterin für Sachsen und Berlin / Brandenburg

Drei Monate später: „Auto kaputt – reparieren!“ bleibt in Erinnerung

Vor ein paar Monaten stand unser Familienauto still – die Batterie war leer, nichts funktionierte mehr. Die Motorhaube war geöffnet, Papa hatte das Ladegerät angeschlossen, um die Batterie wieder aufzuladen.

Wir nutzten die Gelegenheit, um unserem damals 18 Monate alten Sohn die Situation zu erklären – in einfachen Worten und mit den passenden Zwergensprache-Zeichen: Auto, kaputt, reparieren.
Er nahm die Gebärden direkt auf und setzte sie voller Begeisterung ein.

Und was uns seitdem immer wieder zum Schmunzeln bringt: Dieses eine Erlebnis beschäftigt ihn bis heute. Auch drei Monate später kommt es regelmäßig „zur Sprache“ – mit seinen Händen.
Plötzlich zeigt er die Zeichenkombination Auto, kaputt, reparieren – ganz ohne aktuellen Anlass. Aber wir wissen sofort, was er meint.
Er denkt zurück. Er erzählt uns von diesem Tag. Ganz klar, ganz bewusst. Und wir verstehen ihn – ohne ein einziges gesprochenes Wort.

Ganz klar und verständlich. Für uns als Eltern ein magischer Moment: Wir können sein inneres Erleben mitverfolgen, weil er sich mit den Gebärden ausdrücken kann.

Zwergensprache schenkt nicht nur Worte für den Moment – sondern auch für Erinnerungen. Und damit eine Verbindung, die tief geht.

Traut euren Kindern zu, dass sie kommunizieren wollen – lange bevor sie sprechen können.
Mit Babyzeichen schafft ihr eine Brücke zwischen euch und eurem Kind. Ihr bekommt die einmalige Chance, zu verstehen, was in ihren kleinen Köpfen und Herzen vor sich geht.

Ein großer Tipp von mir an dich: Such dir unbedingt einen Zwergensprache-Kurs in deiner Nähe.
Dort bekommst du nicht nur die Zeichen an die Hand, sondern auch Austausch, neue Impulse und ganz viele „Aha-Momente“, die dich und dein Kind begleiten werden.

Viele Freude mit der Zwergensprache!

Deine Judith

 

Autorin: Judith Jachthuber-Pabst (Bj. 1985), Mama von vier eigenen und zwei Bonuskindern, zertifizierte Kursleiterin für Babymassage, lizenzierte Kursleiterin für Zwergensprache, Elterncoach (BBC), Gründerin von Bindungskraft in Bad Schönborn – ich begleite Familien mit Herz und Fachwissen, Baden-Württemberg

Gebärden in der Kita

Der kürzlich erschienene TV-Bericht auf BR24 aus einer Kita in Bayern bestätigte uns mal wieder, dass unser Zwergensprache Kita-Programm, welches bereits seit 2009 für die Praxis am Start ist, auch für die Zukunft große Bedeutung haben wird. So unterstützen Gebärden nicht nur Krippenkinder auf dem Weg zur Lautsprache, sondern auch Kinder im Kindergartenalter und darüber hinaus.

Eine große Hilfe sind Gebärden für Jungen und Mädchen mit Migrationshintergrund, die Worte in deutscher Sprache in der Betreuungseinrichtung erst neu kennenlernen. Sie können dabei durch die konkreten und einheitlichen Gesten der bildhaften und sprachbegleitenden Handzeichen zum Wort ganz spielerisch und freudvoll Unterstützung sowohl im lautlichen als auch semantischen Bereich erfahren. Gebärden sind also nicht nur für den Lautspracherwerb der Erstsprache im Kleinkindalter, sondern auch lange darüber hinaus bei Mehrsprachigkeit oder dem Erlernen einer Fremdsprache sinnvoll. Das dies sogar bis zum Erwachsenenalter der Fall ist, haben mittlerweile diverse Studien belegt.

Zudem bietet der inklusive Ansatz des Sprechens und Gebärdens von Schlüsselworten eine Chancengerechtigkeit auch für Kinder mit Beeinträchtigungen. Die Handzeichen der Zwergensprache erleichtern die Kommunikation nicht nur für Late Talker oder bei Entwicklungsverzögerungen, sondern z.B. auch für Kinder mit Down-Syndrom, Hörschädigung oder Lippen-, Kiefer- oder Gaumenspalte.

Die positiven Effekte, die auch im TV-Beitrag erwähnt wurden, werden uns auch von den von uns geschulten und zertifizierten Tageseltern und Kinderbetreuungseinrichtungen in genau dieser schönen Weise oft bestätigt: die TeilnehmerInnen in den Seminaren sind immer wieder überrascht, wie schnell neu gelernte Gebärden sitzen und wie gut sie durch die Bewegungen erinnerbar sind. Auch die Kinder nehmen die Kindergebärden sehr rasch an und setzen sie mit Strahlen im Gesicht um. So ist ein auf spielerische Weise neu gelernter Wortschatz von mehr als 100 Gebärden im Verlauf eines Tagesseminars absolut nicht zu vergleichen mit dem mühsamen Büffeln desselben Vokabulars in einer neuen Fremdsprache.

Als ein weiterer Bonus unter Vielen wird auch die wertvolle und bindungsstärkende Form dieser Art der zugewandten Kommunikation mit den Kindern wahrgenommen. Die Begleitung der Sprache mit bewussten Gesten wird von den ErzieherInnen als sehr hilfreich und entlastend für die Führung der Gruppe im Tagesablauf, die Lenkung der Aufmerksamkeit der Kinder und den Blickkontakt erlebt.

Äußerst positiv bewerten SchulungsteilnehmerInnen den Gebärdeneinsatz natürlich auch hinsichtlich der Förderung der kindlichen Sprachentwicklung, des Selbstwirksamkeitserlebens der Kinder und der Möglichkeit zur aktiven Teilhabe am Alltagsgeschehen und jeglichen Interaktionen vom Morgenkreis, über das Singen, Bücher ansehen, Basteln, beim Sport, auf Ausflügen und bei den Mahlzeiten. Es freut uns jedes Mal aufs Neue, diese unterschiedlichen, wertvollen Feedbacks nach den Seminaren zu erhalten!

Möchtest Du Dich für Deine Einrichtung oder Tagesbetreuung zu unseren Zwergensprache Fachvorträgen, Gebärden-Workshops oder unserem Kita-Programm mit Zertifizierung informieren, so findest Du hier die Eckdaten, Termine, O-Töne aus Einrichtungen, die mit unserem Konzept seit vielen Jahren arbeiten als auch einen Teil der geschulten Tagesmütter, Krippen oder Kitas, die sich auf unserer Homepage präsentieren, um für die Familien aus unseren Eltern-Kind-Kursen besonders interessant zu sein: https://www.zwergensprache.com/tageseltern-kitas

Denn wird in der Betreuung fortgeführt, was als intuitive und wertschätzende Kommunikationsgrundlage schon in der Familie im Babyalter gelegt wurde, so ist auch die Eingewöhnung und die Verständigung im neuen Umfeld für jedes Kind viel einfacher und vertrauter. Und auch den Eltern fällt dann das Loslassen aufgrund der Gewissheit leichter, dass ihr Kind sich dank der Babyzeichen bzw. Kindergebärden gut verständlich machen kann mit dem, was es braucht und was ihm wichtig ist.

Wenn Du den TV-Beitrag ansehen möchtest, so ist er zur Zeit noch hier abrufbar auf BR:

Gebärdensprache in der Kita für hörende Kinder

 

Autorin: Vivian König, Gründerin und Geschäftsführerin der Zwergensprache GmbH, Ausbilderin für Babygebärden und Dunstan Baby Language, Autorin, Leipzig

 

 

Gemeinsam auf dem Weg zum Edelsteine sammeln

Ich bin sehr dankbar, dass wir, Robyn und ich, gemeinsam letzten Sonntag einer so tollen, bunten, offenen und neugierigen Gruppe aus 14 Mamas und Papas mit ihren Babys, die Tür zu den Babyzeichen öffnen durften.

Eine Tür zur frühen Kommunikation mit ihrem Baby, eine Tür zur Stärkung der Kompetenz und der Selbstwirksamkeit ihres Kindes, eine Tür zum Edelsteine sammeln, und das ist es für mich, wenn ich dank der Babyzeichen einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt meines Babys bekommen darf.

Ihnen zeigen zu dürfen, wie einfach und genial es ist, die Babyzeichen in den Alltag einzubauen, um ihr Baby so viel besser verstehen zu können.

Und wer möchte bitte nicht verstanden werden?

Es war bei allen Gruppenarbeiten, ja bei uns sind die Workshops immer sehr bewegt und interaktiv, aber auch in der Pause so ein positiver, wertschätzender Austausch zwischen den Eltern. Und das Schönste, es sind alle total begeistert, mit ihrem neuen Wissen nach Hause.

Zu wissen, dass es nun wieder ein paar Eltern mehr hat, die sich und ihr Baby mit den Babyzeichen so wertvoll unterstützen können, die Frust und doofe Missverständnisse sicher umschiffen können und ihrem Kind so viel mehr Kompetenz, Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen mit auf den Weg geben, das ist für mich das Wichtigste an meiner Arbeit.

Früh verstandene und gehörte Kinder für eine neue Generation empathischer Erwachsener! Wichtiger denn je!!!

Ich freu mich schon jetzt auf den nächsten gemeinsamen Babyzeichensprache - Workshop im wunderschönen Raum der Hebammenpraxis Hebamme unterwegs mitten in Winterthur mit weiteren wunderbaren Mamas und Papas.

Autorin: Annina Riepp, Zwergensprache in Winterthur und Zürich, Yogalehrerin, Babymasssage Kursleiterin, Dunstan Babysprache Kursleitung

Interview in "Schweizer Illustrierte" mit unserer Länderleiterin Patricia

Babyzeichensprache: "Handzeichen helfen den Babys, ihre Bedürfnisse zu vermitteln."

Die Babyzeichensprache soll kleinen Kindern ermöglichen, sich durch Handzeichen auszudrücken, wenn sie noch nicht sprechen können. Kritiker halten das für übertriebene Frühförderung und befürchten, dass Kleinkinder aufgrund der Zeichensprache später mit dem Reden beginnen. Die Babyzeichensprache-Expertin Patricia Geiger dementiert und erklärt die Vorteile dieser Kommunikationsform.

Lies hier gern den kürzlich erschienenen Artikel weiter und erfahre welche interessanten Fragen und Erfahrungen rund um das Gebärden mit den Kleinsten in deren ersten Lebensjahren im Interview mit unserer Länderleiterin der Schweiz - Patricia Geiger aus Basel - noch besprochen wurden:

Artikel in Schweizer Illustrierte

 

Autorin: Patricia Geiger, Zwergensprache Kursleitung und Länderleitung Schweiz aus Basel, Gebärdendolmetscherin und Kommunikationsassistentin

Jahreskongress der Zwergensprache in München

Am 11. & 12.11.2023 war es wieder soweit: unsere Kursleiterinnen aus der Zwergensprache und Dunstan Babysprache trafen zusammen, um sich fortzubilden, auszutauschen und zu netzwerken. Aus ganz Deutschland, aus der Schweiz, aus Österreich und im heurigen Jahr erstmals aus Belgien reisten sie meilenweit nach München an, um den spannenden Fachvorträgen von Expertinnen aus den unterschiedlichsten Sparten zu lauschen.

Auf den neuesten Stand der Sprachentwicklungsforschung und der alltagsintegrierten Sprachförderung gebracht, rauchten bald die Köpfe und erhielten mit einer spontanen Yogasession zwischendurch eine willkommene Pause.

Aktuelles gab es nochmals zu Social media und natürlich die Neuigkeiten zu kreativer Workshop- und Babykursgestaltung.

Die Babys aus unseren Kursen 2024 können sich also gefasst machen auf noch mehr Spaß und Abwechslung in unseren Angeboten (und ihre Eltern natürlich auf geballtes Fachwissen rund um bindungsorientierte Kommunikation von Anfang an).

Zu guter Letzt brachte das Videoshooting zum nahenden Adventskalender noch jede Menge Spaß in die Runde – daher save the date! Ab 1.12.2023 erwartet eure Familie ein Adventskalender voll Babyzeichen!

 

Autorin: Maria Gfrerer, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Graz, Referentin für Fachpersonalschulungen und Bibliotheken, Musikpädagogin

Kindergebärden im Kita-Alltag

Immer mehr Kindertagesstätten entdecken den Mehrwert für sich, die Kindergebärden besonders im Krippenalltag als unterstützende Kommunikation einzusetzen und lassen sich von uns weiterbilden und zertifizieren.

So auch eine weitere Kita in Leipzig. Mit viel Spaß und großem Erkenntnisgewinn erlebten die Fachkräfte einen kurzweiligen, spannenden Tag zur Zwergensprache.

Die über 100 Kindergebärden können nun im Alltag in den Morgenkreisen, beim Vorlesen von Büchern, zum Einschlafen aber auch in allen Übergangssituationen eingesetzt werden und somit den Betreuungsalltag merklich erleichtern und kommunikativ bereichern.

 

Autorin: Annett Spadt-Thielemann, Zwergensprache Kursleitung in Sachsen, Seminarleiterin für Pädagogische Fachseminare, Projektkraft Sprache, Elterncoach

Kindergebärden in Schweizer Kita vom Feusi Bildungszentrum

Wir freuen uns über ein wundervolles Feedback aus dieser Zwergensprache zertifizierten Schweizer Kita an unsere Kursleiterin Patricia Geiger aus Basel. Die Kita-Leitung schreibt und veröffentlicht erste Erfahrungen im Feusi Kita-Blog:

"Dein Kurs bei uns war sehr erfolgreich 😊! Vorallem das Kita-Team nutzt die Kindergebärden und ist soooo begeistert, wie viel einfacher die Kommunikation nun mit den Kindern ist. Ich durfte auf unserer Webseite einen Blogeintrag dazu schreiben:

"Kindergebärden in der Kita" vom 27.02.2024

"Kindergebärden nutzen wir, um mit unseren Jüngsten eine intensivere Interaktion zu haben.

Im September 2023 absolvierten wir als Team einen Weiterbildungskurs, um in die Welt der Kindergebärden einzutauchen.

Ich selbst kannte dies von meinen Kindern, als sie sich sprachlich noch nicht ausdrücken konnten. Da waren sie Babys und im Kleinkindalter. Mit Gebärden ging das viel besser und schon sehr gut.

Es brauchte ein wenig Zeit und Geduld bis die Idee, die Kindergebärden-Sprache in unserer Kita umzusetzen, auf fruchtbaren Boden fiel. Nun ist das Team begeistert.

Aber warum Kindergebärden?

Kommunikation ist von Anfang an wichtig!

Kindergebärden unterstützen die Kommunikation schon mit den allerjüngsten Kindern. Kinder die kommunizieren können, sind zufriedener und weniger frustriert, da sie sich mitteilen können und zeigen oder benennen können, was ihnen wichtig ist.

Das Sprachzentrum ist bei allen gesunden Kindern bereits bei der Geburt im Gehirn angelegt. Das heranwachsende Kind, im Bauch der Mama, nimmt Geräusche durch den Bauch wahr. Es dauert jedoch einige Jahre bis Kinder sich sprachlich verständlich ausdrucken können. Kinder lernen Sprache mit allen Sinnen. Kindergebärden sind eine weitere Unterstützung, um sich ausdrücken.

Sobald das Kind das Wort, welches die Gebärde ersetzt, sprechen kann, legt es die Gebärde ab und benutzt das gesprochene Wort.

Und nein, durch die Gebärden verzögert sich die Sprachentwicklung nicht, sie wird unterstützt und gefördert.

Es funktioniert schon bei den Allerjüngsten. Babys können erste Kindergebärden mit 6-8 Monaten machen. Eines der wichtigsten ersten Wörter wird hier Milch sein oder die Gebärde für das Kuscheltier, welches gesucht wird.

Wie setzen wir die Kindergebärden ein?

Wir begleiten nicht jedes einzelne Wort eines Satzes mit Kindergebärden, wir benutzen die Kindergebärden nur für die Hauptbotschaft.

z.B. Wir wollen Znüni essen.

Am Anfang war es gewöhnungsbedürftig. Nach sehr kurzer Zeit merkten wir, wie gut die Kinder darauf ansprechen. Sie machen die Gebärden auf ihre Art nach und wir verstehen uns plötzlich viel besser. Das war und ist ein Erfolgserlebnis für beiden Seiten.

Wenn wir den Kindern Gebärden zeigen, wenden wir uns ihnen mit dem Gesicht zu. Somit bekommen sie unsere volle Aufmerksamkeit. Das hat einen weiteren Vorteil. Die Kinder können unser Mundbild genau sehen und erkennen, wie genau das Wort mit dem Mund geformt wird. Das ist ebenfalls ein wichtiger Faktor zum Erlernen einer Sprache.

Die Kinder lernen von Anfang ihre Bedürfnisse auszudrücken. Sie können z.B. zeigen, dass sie "müde" sind oder "gewickelt" werden wollen. Dass sie "essen" oder "trinken" wollen oder auch "traurig" sind und eventuell "Angst" haben. Wir können somit viel besser und vor allem schneller auf ihre Grundbedürfnisse reagieren. Die Kinder erleben dadurch weniger Frustration.

Wie funktioniert die Mehrsprachigkeit in der Kita mit den Kindergebärden?

Wir sprechen in unserer Kita mit den Kindern Schweizerdeutsch, Hochdeutsch und Englisch. Dies sind drei verschiedene Sprachen, aber die Kindergebärde bleibt in allen drei Sprachen gleich. Das hat den Vorteil, dass das Kind den Unterschied der gesprochenen Sprache frühzeitig erkennen kann. Es sieht aber auch, anhand der Kindergebärde, die Bedeutung bleibt gleich.

Einige Beispiele aus dem Kitaalltag:

Wenn wir mit den Kindern am Tisch sitzen, können sie uns zeigen, dass sie "mehr" Essen wollen.

Wir verstehen sie und können reagieren. Das bedeutet für das Kind, dass es wahrgenommen wird und daher zufriedener ist. Es muss nicht weinen und wir müssen nicht rätseln, was das Weinen bedeuten könnte.

An unserem Kitafenster fahren alle 10 Minuten Strassenbahnen vorbei und Züge sehen wir, auf den Gleisen dahinter, auch immer wieder. Die Kinder können uns zeigen, was sie sehen. Bei den Gebärden ist es wie bei den Worten. Kinder haben ihre „eigene Sprache“. Ein ruhigeres Kind zeigt z.B. die Gebärde für Zug langsamen und sehr genau. Bei einem aktiveren Kind wird die Gebärde dementsprechend schneller gezeigt und vielleicht auch nicht so genau.

Wichtig bleibt, wie bei der gesprochenen Sprache, dass wir die Kindergebärden immer korrekt vorzeigen.

Beim Spazieren mit den Kindern sehen wir jeweils eine grosse Wiese. Auf einmal fängt ein Junge an zu weinen und zu zittern. Wir verstanden nicht, was auf einmal mit ihm los war. Er zeigte uns die Gebärde für Angst. Somit wussten wir, er hatte vor etwas Angst. Als wir dann genauer hinsahen, entdeckten wir einen Rasenmähroboter. Dieser machte ihm Angst. Ohne die Hilfe der Gebärde hätten wir seine Emotionen nicht so schnell deuten können.

Unsere Empfehlung: nutzt Kindergebärden um eure Kinder zu unterstützen

Als Mitarbeitende einer Kita empfehlen wir die Kindergebärden sehr. Es klingt vielleicht kompliziert, ist aber ganz einfach. Denn ein gezeigtes Wort merkt man sich viel leichter und schneller als eine Vokabel. Das Team war erstaunt, wieviel Wörter wir nach einem Tag Weiterbildung schon nutzen konnten. Fehlt uns ein Wort, können wir in einer App herausfinden, wie es gebärdet wird.

Meine anfangs erwähnten eigenen Kinder sind nun schon Teenager. Als ich ihnen erzählte, dass wir jetzt in der Kita unterstützend mit Kindergebärden arbeiten, fielen ihnen sofort die Gebärden für Vogel und Zug wieder ein. Interessant dabei ist, dass wir wirklich seit Jahren nicht mehr gebärdet haben. Einmal erlernte Gebärden bleiben also auch in den Tiefen des Gehirns erhalten.

Wir wünschen viel Spass beim Ausprobieren."

 

Den Original-Artikel, den wir hier zitieren durften, findest du unter:

Blogbeitrag Kindergebärden in der Kita

 

Autorin: Sandy Teichert, Leitung Kita Preschool, Feusi Bildungszentrum AG, Gümlingen (Schweiz)

Lieblingsspiel: Schule spielen mit Babyzeichen

Bei uns zuhause wird die Zwergensprache mittlerweile nur noch selten verwendet, um miteinander zu kommunizieren. Mein Sohn ist jetzt 2.5 Jahre und redet wie ein Wasserfall. Manchmal benutzt er die Zeichen, die ganz tief in ihm verankert sind, auch jetzt noch, aber in der Regel spricht er nur noch, wenn er sich mitteilen möchte.

Meine große Tochter, die mit dem Kleinen und mir damals im Zwergensprache Eltern-Kind-Kurs die Zeichen gelernt hat, nutzt die Zeichen total gerne, um z.B. bei einem Ausflug etwas zu kommunizieren, wenn sie weiter weg von uns steht und dann aufgrund Vorpubertät keine Lust hat, kurz zu uns zu laufen.

Als mein kleiner Sohn 15 Monate alt war, hat er alle Zeichen rauf und runter benutzt und wir haben es als Familie alle sehr genossen, dass unser Alltag so leicht wurde und es so gut wie keinen Frust gab.

Aber mittlerweile haben wir uns auch alle ganz gut mit der aktuellen Kommunikationsform angefreundet. Nachdem ich so begeistert war von der Zwergensprache, hatte ich dann nach dem besuchten Eltern-Kind-Kurs selbst die Ausbildung zur Kursleitung gemacht, und mittlerweile hilft mein kleiner Sohn dann oft mit, wenn ich die Stunden vorbereite.

Neulich saßen wir am Esstisch, als er plötzlich aus dem nichts raus anfing mich abzufragen. Ich hatte es erst gar nicht richtig überrissen und dachte er möchte einfach nach einem Zeichen fragen. Aber als dann nach der Frage für die „Zebra-Gebärde“ und das Abnicken, dass ich das Zeichen richtig vorgemacht hatte, die nächsten folgten, wurde es mir erst klar.

Ich musste bestimmt 15 Zeichen zeigen und wie ein Lehrer kontrollierte er dann mit kindlicher Freude, ob es auch stimmte und machte mir das Zeichen dann manchmal vor, wenn ich ihm nicht schnell genug war. Es war wirklich süß. Somit haben wir die Zeichen jetzt doch auch wieder mehr in den Alltag zurück integriert, weil er dieses Spiel total toll findet, und wir oft am Esstisch alle zusammensitzen und er voller Begeisterung die Zeichen abfragen darf und wir anderen dann die Gebärden zeigen.

Autorin: Valerie Schmittenbecher-Schran, Zwergensprache Kursleitung in der Region Starnberg, Bayern

Mehr Nähe, weniger Frust – Zwergensprache bewegt Niederösterreich

Im Jahr 2025 hat sich in Niederösterreich viel bewegt: Insgesamt wurden 53 Betreuer:innen sowie Pädagog:innen aus 12 TBE-Einrichtungen (Tagesbetreuungseinrichtungen) an verschiedenen Standorten in Niederösterreich in der Zwergensprache und den sprachbegleitenden Kindergebärden geschult. Damit konnten zahlreiche Kinder und Familien von einem Kommunikationsangebot profitieren, das den Alltag spürbar erleichtert und bereichert.

Die Rückmeldungen aus den TBE-Einrichtungen sind eindeutig:
Babyzeichen und Kindergebärden unterstützen den Alltag auf mehreren Ebenen – sanft, spielerisch und effektiv.

Hier die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Weniger Frust, mehr Verständnis: Kinder können Bedürfnisse früher und klarer ausdrücken – bevor sie sprechen können.
  • Stärkung von Bindung & Beziehung: Durch die gemeinsamen Gesten entsteht eine sehr warme, liebevolle Kommunikation.
  • Gute Orientierung im Tagesablauf: Wiederkehrende Zeichen wie Essen, Wickeln, Warten, Fertig oder Nochmal geben Sicherheit.
  • Bessere Teilhabe: Auch sehr junge Kinder oder Kinder mit Entwicklungsverzögerungen werden aktiver und selbstbewusster.
  • Unterstützung der Sprachentwicklung: Zwergensprache ersetzt die Lautsprache nicht – sie unterstützt und beschleunigt sie.
  • Entlastung für das Betreuungsteam: Alltagsabläufe werden ruhiger und typische „Missverständnisse“ reduzieren sich deutlich.

Möchtest auch Du eine Schulung für Dich oder Dein Team? Dann melde Dich für Inhouse-Seminare, Vorträge, Fachworkshops und unser Zwergensprache Kita-Programm mit Zertifizierung einfach bei Deiner regionalen Kursleitung in D-AT-CH oder über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

 

Autorin: Sandra Fasching, Kindergartenpädagogin, Schlafberaterin, Spielgruppenleiterin, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Niederösterreich

 

Mit den fünf Weihnachtswichteln den Advent einläuten

Pünktlich zur Adventszeit hat unsere liebe Kollegin Britta aus Lohne dieses schöne Fingerspiel aus ihrem
Fundus gezaubert. Die Finger dürfen dabei in einen Handschuh wandern, mit Gesichtern zum Leben erweckt
werden oder sogar ein Mützchen bekommen!


Viel Spaß beim Aufwecken!


Fünf kleine Weihnachtswichtel (Fingerspiel)
Fünf kleine Weihnachtswichtel
schlafen unterm Dach
Kommt der Herbstwind, pustet`s weg,
Wird der Kleine wach.

 

Vier kleine Weihnachtswichtel
schlafen Schopf an Schopf
Fällt ein schwerer Apfel
Dem zweiten auf dem Kopf.


Drei kleine Weihnachtswichtel
träumen sanft und süß
Fällt der erste Schnee herab
Weckt den dritten dies.


Zwei kleine Weihnachtswichtel
lassen sich nicht stör´n
Doch der zweite spürt ein Licht
Strahlt der Weihnachtsstern.


Ein kleiner Weihnachtswichtel
möchte zwar noch nicht
Doch die anderen schütteln ihn
„Zeig uns dein Gesicht“.


Fünf kleine Weihnachtswichtel
wollen nicht mehr ruh´n
Springen auf den Schlitten auf:
Es gibt viel zu tun!

 

P.S.: Der Wichtelreim kann natürlich auch gesungen werden!

Link zum Wichtellied

 

Autorin: Katharina Schütze, Zwergensprache und Dunstan Babysprache, Kursleitung in Osnabrück, Ergotherapeutin, Regionalleiterin für Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein

Mit den Händen vorlesen – wir wurden empfohlen

In der Zeitschrift „Eselsohr“ - Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien - wurden in der Ausgabe 7/2023 die verschiedenen Bände unsere Pappbilderbuch-Reihe "Mit Babyzeichen die Welt entdecken" empfohlen. Unter dem Aufhänger „Lesevielfalt: Mit den Händen vorlesen: Gebärdenbilderbücher – Teil 2“ stellt die Zeitschrift dem Buchhandel, Bibliotheken und auch Fachkräften in der Pädagogik das Segment der Babyzeichensprache vor.

Dieses dient zur leichteren Kommunikation mit allen Kindern – egal ob mit oder ohne Behinderung. Sprachbegleitende Handgesten sorgen für Chancengerechtigkeit durch den inklusiven Ansatz und ermöglichen allen Kindern schon von klein auf eine aktive Teilhabe und Mitsprache.

Unsere Titel zu den Fahrzeugen und Farben, den Tieren im Garten, im Zoo, im Wald und auf dem Bauernhof enthalten neben kindgerechten Illustrationen (danke an unsere Illustratorin Juliane Buneß!) und Reimen auch Kinderfotos der Gebärden für die Schlüsselwörter samt Ausführungsanleitungen.

Besonders gelobt wurden u.a. die hinten im Buch integrierten scannbaren QR-Codes für Eltern oder Betreuer, um pro Band zwischen 20-30 Videos der verwendeten Gebärden abzurufen und diese so ganz rasch beim interaktiven Vorlesen umsetzen zu können.

Wir freuen uns sehr über die Empfehlung und sagen der Autorin Stefanie Frieling herzlich „Danke“!

 

Autorin: Vivian König, Gründerin und Geschäftsführerin der Zwergensprache GmbH, Ausbilderin für Babygebärden und Dunstan Baby Language, Autorin, Leipzig

Mit kleinen Händen Großes schaffen – Kekse backen & Zwergensprache

Die Adventzeit ist voller Düfte, Wärme und kleiner Rituale – und das gemeinsame Backen von Keksen gehört für viele Familien unbedingt dazu. Schon Einjährige können aktiv mitmachen: Teig kneten, ausrollen, Formen drücken, naschen … und dabei auf spielerische Weise Sprache lernen.

Gerade beim Backen eignet sich der Einsatz der Zwergensprache hervorragend. Die Abläufe sind klar, die Wiederholungen häufig und die Handlungsschritte gut sichtbar – perfekte Voraussetzungen, um Gebärden einzubauen.

Geeignete Gebärden beim Backen

  • Essen / Probieren
  • Mehr
  • Fertig
  • Heiß (für den Ofen)
  • Helfen
  • Mischen / Rühren
  • und die Gebärden für die Ausstecher-Formen: Stern, Glocke, Baum, Engel, Blume, Hirsch usw.

Das bringt’s für die Kinder

  • Mehr Verständnis: Kinder begreifen schneller, was als Nächstes passiert.
  • Weniger Frust: Gebärden ermöglichen Mitteilung – auch ohne Sprache.
  • Aktive Beteiligung: Kinder fühlen sich kompetent und einbezogen.
  • Ganzheitliches Lernen: Motorik, Sprache und Sinneserfahrungen greifen ineinander.

Backen + Zwergensprache verbindet also Alltagssituationen mit frühkindlicher Kommunikation – und schafft gleichzeitig liebevolle Familienmomente.

 

Autorin: Sandra Fasching, Kindergartenpädagogin, Schlafberaterin, Spielgruppenleiterin, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Niederösterreich

Neues Buch: Babys zu verstehen, fängt schon lange vor den Babyzeichen an

Werde zum „Babyflüsterer“ für Neugeborene!

Wusstest Du, dass Säuglinge ab ihrem ersten Lebenstag ganz spezifische Laute nutzen, um uns ihre wichtigsten Grundbedürfnisse konkret mitzuteilen?

Diese beruhen auf angeborenen körperlichen Reflexen und sind deshalb bei allen Babys auf der ganzen Welt tatsächlich gleich. Dieses ultimative Wissen um die sogenannten „Dunstan Babylaute“ hilft dir, frühzeitig und rasch den Grund des Weinens deines Babys zu verstehen und ihm zielgerichtet zu helfen, damit es sich schnell beruhigt. Über eine Million Eltern aus den Dunstan Babysprache Kursen weltweit sind begeistert von dieser Entdeckung für einen stressfreieren Start ins Familienleben.

Neuerscheinung unseres Elternratgebers

Und nun gibt es erstmal auf Deutsch einen ausführlichen Eltern-Ratgeber dazu! Er erscheint im November 2024 im Zwergensprache Verlag in Kooperation mit den Entdeckern und Erforschern aus Australien - dem Team der Dunstan Baby Pty Ltd aus Sydney.

Zwergensprache Gründerin Vivian König ist nicht nur Ausbilderin für Babyzeichen und Kindergebärden, sondern seit 2017 auch die lizenzierte Ausbilderin für die Dunstan Babylaute im gesamten deutschsprachigen Raum. Bei ihr lernen Hebammen und klinisches Fachpersonal als auch angehende Kursleitungen alles über die einheitliche Sprache aller Babys ab ihrem ersten Lebenstag. Sie hat das Werk der Australier unter Lizenz übersetzt, erweitert und auf den neuesten Stand überarbeitet.

Erweitert und vertieft dein Wissen zu den Dunstan Lauten aus den Kursen

Die zahlreichen Praxisbeispiele des neuen Buches „Entdecke die Sprache aller Babys“ geben nicht nur Einblick in die Bedeutung der Babylaute, sondern behandeln vor allem die Laut-Kombinationen im Alltag. Deshalb ist dieser Elternratgeber eine sinnvolle Ergänzung und Erweiterung zu den landesweit stattfinden Eltern-Workshops zur Dunstan Babysprache. Er zeigt frischgebackenen Eltern und auch Fachleuten anhand vieler Erfahrungsberichte einfache Lösungen für eine Vielzahl von typischen „Babysorgen“.

„Pflichtlektüre“ zu elementarem Eltern-Grundwissen

Die bedürfnisbasierten Reflexlaute aller Babys sind elementares Eltern-Grundwissen! Und das neue Buch ideale Lektüre für werdende Mamas, Papas und Großeltern in der Schwangerschaft oder ein ideales Geschenk zur Geburt!

Auch Oprah Winfrey beschreibt die Dunstan-Methode als „lebensverändernd“. Die vielschichtigen Vorteile aus diesen Erkenntnissen sind einfach und sofort wirksam. Sie helfen dem Baby, besser zu schlafen. Sie unterstützen das Stillen und den gleichberechtigten Einzug der Väter.

Zudem geben sie beiden Elternteilen mehr Selbstsicherheit im Umgang mit dem Baby von Anfang an. Werden Babys Bedürfnisse schon erkannt, noch bevor es ins Weinen gleitet, können sie rascher und zielgerichteter ohne viele Tränen und ohne Stress erfüllt werden. So ist der Alltag automatisch entspannter, das Kind zufriedener und Eltern können gelassener durch die ersten Monate gehen. Zudem stärkt das wertvolle Dunstan Wissen die Eltern-Kind-Bindung und Babys Urvertrauen. Ein wundervoller Start ins Familienleben für alle Seiten!

Also schnapp dir dieses brandneue Buch!

Du kannst es im Buchhandel oder hier in unserem Online-Shop beziehen:

Ratgeber: Entdecke die Sprache aller Babys: Dunstan Babysprache

So sehen glückliche Sieger aus!

Zwergensprache GmbH - ausgezeichnet als „Unternehmen der Zukunft"!

So sehen glückliche Sieger aus! Happy und dankbar nahmen Vivian König, Gründerin und Geschäftsführerin und Dr. Florian König, Gesellschafter der Zwergensprache GmbH mit Sitz in Markranstädt bei Leipzig die Auszeichnung „Unternehmen der Zukunft“ auf der Festveranstaltung zur Verleihung der DUP UNTERNEHMER AWARDs am 10. April 2025 in Frankfurt entgegen.

Seit 20 Jahren dreht sich bei der Zwergensprache GmbH alles um die Erleichterung der Verständigung mit Babys und Kleinkindern. Die Mission des in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiven Netzwerkes von mehreren hundert lizenzierten Kursleitungen ist es, Kindern schon früh eine Stimme zu geben und ihnen von klein auf eine aktive Teilhabe an der Kommunikation zu ermöglichen.

Vivian König leitet dazu zwei verschiedene Ausbildungen. Für die Zeit ab der Geburt des Babys bis zu etwa 5 Lebensmonaten können Eltern, Hebammen und klinisches Fachpersonal bei ihr und ihrem Kollegium die einheitlichen, reflexbasierten Bedürfnislaute aller Babys weltweit erlernen. So wird ohne viel Rätselraten rasch klar, was das Baby braucht oder was es gerade stört – und das noch, bevor es zu weinen beginnt. Für an Schlafmangel leidende junge Eltern ist dieses Wissen um die sechs universellen Babylaute lebensverändernd und stärkt die Intuition im selbstsicheren Umgang mit dem Kind.

Danach ab etwa 6 Monaten bis weit ins dritte Lebensjahr hinein sorgen dann die Kurskonzepte und Schulungen zur „Zwergensprache“ – der spielerischen Kommunikation durch sprachbegleitende Babyzeichen bzw. Kindergebärden - für eine leichtere Verständigung mit Babys und Kleinkindern. Hier lernen nicht nur Familien in Eltern-Kind-Kursen und Workshops in über 200 Orten der drei Länder, wie Verständigung durch einfache Gesten und Gebärden leicht gelingt, sondern auch immer mehr Kitas und Tageseltern nutzen diese Methode für die alltagsintegrierte Sprachbildung und für eine gelebte Inklusion im Krippenalltag.

Selbst im Kindergartenalter profitieren Kinder noch davon, wenn sie mehrsprachig aufwachsen, und gebärdenunterstützt durch die bildhaften Bewegungen der Hände leichter an den deutschen Wortschatz herangeführt werden können.

Vivian König bildet nicht nur Kursleitungen aus und schult Fachkräfte und Kitas, sondern hat als Autorin in den letzten Jahren auch über zehn Elternratgeber und Kinderbücher sowie verschiedene Lehrmaterialien, eine App und Onlinekurse veröffentlicht, die die beiden Methoden der Dunstan Babysprache und der Zwergensprache durch praxisnahe Tipps unkompliziert im Alltag integrierbar und umsetzbar machen.

Erst kürzlich im Zwergensprache Verlag neu erschienen ist „Entdecke die Sprache aller Babys: Dunstan Babysprache“. Es ist das erste deutsche Buch, um die Grundbedürfnisse von Babys über ihre Laute ganz einfach zu entschlüsseln (ISBN: 978-3-9815805-9-4).

Diese Auszeichnung als „Unternehmen der Zukunft“ bestätigt Vivian Königs authentischen Weg: von einem Herzensprojekt als junge Mutter hin zu einem modernen, zukunftsorientierten Unternehmen, das Familien und Fachkräfte dabei unterstützt, eine stärkere Bindung zu den Kleinsten aufzubauen mit der Mission: Kommunikation auf Augenhöhe von Anfang an!

 

Über die Auszeichnung „Unternehmen der Zukunft“:

Proaktiv, engagiert und zukunftsfähig – Unternehmen der Zukunftzeichnen sich durch ihre herausragende Zukunftsfähigkeit aus und nehmen eine Vorreiterrolle im Wandel hin zu modernem, nachhaltigem und zukunftsorientiertem Unternehmertum ein. Mit Innovationskraft und einem klaren Blick auf die Herausforderungen und Chancen von morgen gestalten sie aktiv die Wirtschaft von heute. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen, die nicht nur durch ihre wirtschaftliche Stärke, sondern auch durch ihr verantwortungsbewusstes Handeln überzeugen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf transparenter Unternehmensführung, einer klaren Werteorientierung und einer offenen authentischen Kommunikation. Diese Prinzipien bilden die Grundlage für nachhaltigen Erfolg und stärken das Vertrauen von Mitarbeitenden, Kund:innen und Partnern.

 

Über diind:

Das Deutsche Innovationsinstitut diind ist eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, die nachhaltige und digitale Innovationen vorantreiben möchten. Als Teil der Verlagsgruppe JDB steht das diind in enger Verbindung mit dem DUP UNTERNEHMER MAGAZIN, dem Sprachrohr des deutschen Mittelstands, und leistet damit einen Beitrag, die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sichtbar zu machen. Als Institut verbindet das diind wissenschaftliche Expertise mit praxisorientierter Unterstützung, um Organisationen zu befähigen, ihre Innovationskraft zu stärken und nachhaltige Ziele zu erreichen.

Mit seiner Expertise analysiert es Unternehmen und zeichnet sie für herausragende Leistungen in unterschiedlichen Bereichen aus. Durch seine Auszeichnungen würdigt es Organisationen, die sich durch ihre Innovationskraft, zukunftsorientierte Strategien und nachhaltige Entwicklung in verschiedenen Unternehmensfeldern auszeichnen.

Ein weiterer Schwerpunkt des diind liegt auf der Künstlichen Intelligenz (KI). Es fördert deren Einsatz gezielt in Unternehmen, unterstützt durch Schulungen und Workshops die Weiterbildung von Fachkräften und liefert mit seinen Trendstudien fundierte Einblicke in zukunftsweisende Entwicklungen. Gemeinsam mit führenden Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik treibt das diind innovative Ansätze voran, die echten Mehrwert schaffen.

Fotocredit „Offenblende/Andrej“