Eines der Babyzeichen, welches man meist nur einmal vorzeigen muss und dann ganz genau von den Kindern abgespeichert wird ist das „Eis“.
Bei uns war es immer die Kombi-Gebärde „Vogel-Eis“, da unsere Eisdiele Kolibri heißt und ein großer Kolibri auf der Tür abgebildet ist.
Wenn die Temperaturen klettern, freut sich Groß und Klein über diese feine Abkühlung. Und auch wenn gerade gezahnt wird, schafft der kalte Snack meist angenehme Abhilfe.
Hier ein schnelles und zuckerfreies Rezept für zu Hause:
Alles, was ihr braucht, sind 400g Beeren (alternativ Melone oder Bananen), 100g Naturjoghurt, einen Mixer und Eisförmchen.
Wascht das Obst, püriert es mit dem Mixer, verrührt es mit dem Joghurt und füllt es in Eisförmchen ab. Nach ca. 6 Stunden (oder über Nacht) kann es genossen werden - mhmmmmmm...
Lasst es euch schmecken!
Passende Babyzeichen sind dazu z.B. diese - wir zeigen Sie Euch gern im Zwergensprache -Kurs oder die meisten sind auch in unserer Zwergensprache-App zu finden:
Eis, kalt, Beeren, Banane, essen, fertig
Autorin: Monika Markota, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Vorarlberg/Österreich, Kindergarten,- & Elementarmusikpädagogin, Kangatrainerin, Trageberaterin
Der Sommerurlaub schenkt Familien etwas, das im Alltag oft viel zu kurz kommt: Zeit.
Zeit, gemeinsam Muscheln zu sammeln, den Wellen zuzusehen oder auf einer Picknickdecke zu sitzen, ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen. Genau in diesen entschleunigten Momenten entstehen oft die wertvollsten Gespräche – noch lange bevor Kinder ihre ersten Sätze sprechen. Denn Kommunikation beginnt nicht erst mit Worten. Sie beginnt dort, wo ein Kind denkt: „Schau mal, Mama!”
Kleine Hände, große Geschichten
Mia läuft barfuß durch den warmen Sand. Plötzlich bleibt sie stehen. Zwischen den Muscheln entdeckt sie eine besonders schöne. Vorsichtig hebt sie sie auf, dreht sich zu ihrer Mama und zeigt die Gebärde für „Muschel”.
Mama geht lächelnd in die Hocke. „Ja! Eine Muschel! Die hast du gefunden!”
Mia strahlt. Nicht, weil sie die Muschel behalten möchte. Sondern weil sie ihrer Mama gerade von ihrer Entdeckung erzählen konnte – und verstanden wurde.
Viele denken bei Babyzeichen zuerst oder nur an „mehr”, „trinken” oder „fertig”. Natürlich helfen Gebärden auch dabei, Bedürfnisse auszudrücken. Doch mindestens genauso wertvoll sind die Momente, in denen Kinder ihre Begeisterung mit uns teilen möchten.
„Papa, hast du das gesehen?”
Später sitzt die Familie am See. Während Papa gerade die Trinkflaschen einpackt, watschelt eine Ente am Ufer entlang. Er hat sie noch gar nicht bemerkt.
Mia tippt ihn sanft an und zeigt die Gebärde für „Ente”. Papa folgt ihrem Blick und lächelt. „Ach, da ist ja eine Ente! Die hast du zuerst entdeckt.”
Gemeinsam beobachten sie das Tier. Nur ein kurzer Augenblick – und doch ein kleines Gespräch, ganz ohne gesprochene Worte. Kinder möchten uns eben nicht nur sagen, was sie brauchen. Sie möchten uns zeigen, was sie bewegt, begeistert und fasziniert. Babyzeichen geben ihnen diese Möglichkeit schon lange, bevor sie ihre Gedanken in Worte fassen können.
Mehr Zeit, mehr Verbindung
Im Urlaub verändert sich oft das Tempo des Familienalltags. Es gibt weniger Termine und mehr gemeinsame Erlebnisse. Dadurch entsteht Raum für das, was Kinder sich am meisten wünschen: unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.
Beim Muschelnsammeln, Entenbeobachten oder Wasserplanschen entstehen unzählige Gelegenheiten für kleine Gespräche.
Ganz nebenbei fördern wir damit auch die sogenannte gemeinsame Aufmerksamkeit (Joint Attention) – einen wichtigen Baustein der frühen Sprachentwicklung. Kinder erleben: „Mama sieht, was ich sehe.” Das stärkt nicht nur die Kommunikation, sondern auch die Bindung.
Ein Moment, der bleibt
Nach einem langen Tag am Strand geht es noch kurz auf den Spielplatz. Natürlich möchte Mia schaukeln. Papa schubst sie vorsichtig an, ihr fröhliches Lachen erfüllt den ganzen Platz.
Als die Schaukel langsamer wird, hebt Mia ihre kleine Hand und zeigt: „Nochmal.”
Für Außenstehende ist es nur eine kleine Handbewegung. Für ihren Papa ist es ein ganzer Satz: „Das macht mir so viel Spaß. Bitte schaukele mich noch einmal.” Er lächelt und schubst sie erneut an.
Vielleicht wird Mia sich später nicht mehr an diesen Sommertag erinnern. Papa aber ganz bestimmt.
Die schönsten Erinnerungen brauchen keine großen Worte
In ein paar Jahren wisst ihr vielleicht nicht mehr, wie groß die Sandburg war oder was ihr am ersten Urlaubstag gegessen habt. Aber an den Moment, als euer Kind euch voller Stolz seine Muschel zeigte, auf die Ente aufmerksam machte, die ihr selbst übersehen hättet, oder lachend „nochmal” forderte – daran erinnert ihr euch.
Es sind oft genau diese kleinen Momente des Verstandenwerdens, die einen Sommer unvergesslich machen.
Wenn ihr Babyzeichen kennenlernen möchtet oder einen Zwergensprache-Kurs in eurer Nähe sucht, findet ihr auf unserer Homepage liebevolle Kursleitungen, die euch dabei begleiten.
deine regionale Zwergensprache Kursleitung finden
Denn manchmal braucht es nur eine kleine Handbewegung, damit aus einem Sommertag eine Erinnerung fürs Leben wird.
Autorin: Nicole Cieslak, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Freiberg/Sachsen
Im Babyzeichen-Kurs erzählen wir immer wieder, wie wichtig es ist, die Zeichen in den Alltag einzubauen und regelmäßig zu gebrauchen. Und selbstverständlich machen die Zeichen auch in den Ferien keine Pause! Egal wo Ihr gerade seid, wenn Ihr aufmerksam seid, findet Ihr innerhalb kürzester Zeit jede Menge Dinge, die Euer Baby interessieren könnten.
Bei der Kirche gab es zum Beispiel viele Tauben (Babyzeichen für VOGEL). Überall stehen BÄUME und BLUMEN, die vielleicht ganz anders aussehen als zu Hause und daher äußerst interessant für unsere Kinder sind, die noch so viel lernen wollen.
Das Kind ist MÜDE oder HUNGRIG vom Ausflug? Es fürchtet sich (ANGST) in den vielen Leuten und will nach HAUSE? Wie unglaublich hilfreich, wenn es das mit Hilfe eines Zeichens mitteilen kann, auch wenn seine Sprache noch nicht so weit ist.
Ganz schön ist es auch zu erleben, dass Menschen anderer Sprache Eure Kommunikation ebenfalls verstehen werden, weil die Babygebärden so wunderbar bildlich sind und immer wieder zu tollen Gesprächen einladen.
Autorin: Fabienne Rütsch, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Oberuzwil (CH), Kauffrau, Hypnosetherapeutin
Kennt ihr auch das Dilemma mit dem Eincremen, ganz besonders vielleicht jetzt im Sommer? Unsere Zwergensprache Kursleiterin Rosi zeigt euch hier aus mitten dem Musivana in Graz einen süßen Spruch, damit es vielleicht einfacher gelingt.
Die passenden Babyzeichen „Was?“, „Spaß“, „Nicht“ und „Verreiben“ hat sie euch dazu gepackt.
Viel Freude damit!
Hier geht´s zum Video:
Vers zum Eincremen mit Babygebärden
Rosemarie ganz frisch bei uns im Team gestartet, da sie selbst als Mama so begeistert an einem Zwergensprache-Kurs teilnahm und diesen Schatz nun mehr Familien weitergeben mag.
Deshalb sagen wir "Herzlich willkommen" liebe Rosemarie Bauer in unserem Regio Team Kärnten-Steiermark!
Wir heißen dich willkommen in Graz, wo du uns mit Zwergensprache Babykursen für Anfänger, Workshops und Themenstunden im Musivana und Ekiz Graz verstärken wirst!
In den folgenden Zeilen stellt Rosemarie, (die Frau mit den vielen unterschiedlichen Namen☺️) sich selbst vor:
„Ich bin Rosemarie Bauer, zertifizierte Kursleiterin der Zwergensprache – und selbst Mama von zwei Kindern. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wertvoll frühe Kommunikation im Familienalltag ist – und wie viel Spaß Babyzeichen machen können.
Ob zu Hause, beim Essen oder beim Spielen – Babyzeichen machen euren Alltag einfacher, liebevoller und bewusster.
Als Elementar- und Theaterpädagogin durfte ich schon viele wertvolle Momente mit Kindern unterschiedlichsten Alters sammeln.
Ich freue mich sehr, nun auch die Zwergensprache an interessierte Familien weitergeben zu können!"
Autorinnen: Maria Gfrerer & Rosemarie Bauer, Zwergensprache Kursleitung, Theaterpädagogin, Elementarpädagogin, VS Pädagogin, Graz, Österreich
Neulich saßen wir als Familie im Restaurant beim Buffet. Mein
Mann war gerade aufgestanden, um sich noch etwas zu holen,
unser Sohn saß neben mir und beobachtete sehr konzentriert,
was auf seinem Teller noch übrig war. Dann sah er mich an und
machte mir mit seinen kleinen Händen klar, was ihm fehlte:
Essen. Fisch. Mehr.
Ich musste unwillkürlich lächeln. Also suchte ich den Blick
meines Mannes quer durch den Raum, fing seine
Aufmerksamkeit ein und zeigte ihm – ganz ohne ein Wort, ganz
ohne Rufen durch das halbe Restaurant – dieselben drei
Zeichen. Dazu deutete ich auf unseren Sohn, der mich mit
dieser herrlich selbstverständlichen Ernsthaftigkeit ansah, mit
der Kinder ihre Wünsche in die Welt schicken.
Es war ein kleiner, unscheinbarer Familienmoment, der sich für
mich aber doch ganz groß anfühlte: Kein lautes „Kannst du
noch mal…?“, kein hektisches Aufstehen, kein Stören anderer
Gäste. Nur ein Kind, das sich verständlich machen konnte und
zwei Eltern, die verstanden haben. Und am Ende genau das auf
dem Teller, was gewünscht war.
Solche Augenblicke sind es, die mich im Alltag oft innehalten
lassen. Weil sie zeigen, wie viel Verbindung in etwas so
Einfachem liegen kann. Drei kleine Zeichen. Ein bisschen Fisch.
Und dieses leise Gefühl von: Wir verstehen uns.
Autorin: Laura Schulz, Zwergensprache Kursleitung in Braunschweig, Niedersachsen